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Anli Serfontein
Film / Funk, Literatur, Journalist

Anli Serfontein ist eine aus Südafrika stammende Autorin, Filmemacherin und freiberufliche Journalistin. Sie wuchs in Johannesburg auf und absolvierte dort 1982 ihr BA-Studium in Vergleichender Literaturwissenschaft, sowie Film- und Theaterwissenschaft an der Universität Witwatersrand.

In den 80ern arbeitete sie als Fernseh-Volontärin in den Niederlanden und erhielt dort für ihren ersten Dokumentarfim „Leo Hurwitz“, 1984 den ersten Preis beim Holländischen Filmfestival in Utrecht.

1986 kehrte sie nach Südafrika zurück und war dort neun Jahre lang bis 1995 als Journalistin und Fernsehproduzentin für die internationale Presse in Südafrika tätig. Unter anderem arbeitete sie in dieser Zeit für Sender wie ARD, ZDF, BBC, Channel Four und NBC.

Nachdem sie fast ein Jahrzehnt über die Ausnahmezustände im südlichen Afrika, den Unruhen in den Townships, Namibias Weg in die Unabhängigkeit, Mandelas Freilassung und den Verhandlungsgesprächen zwischen den verschiedenen politischen Parteienin Südafrika berichtete, kehrte sie schließlich 1995 nach Europa zurück und liess sich in Deutschland nieder.

Nach ihrem Umzug nach Deutschland war sie immer wieder freiberuflich als Produzentin für die BBC und einiger ihrer Topkorrespondenten, wie beispielweise John Simpson tätig. In diesem Rahmen wirkte sie über Jahre hinweg an hochkarätigen Dokumentationen mit. Viele davon beschäftigten sich intensiv mit dem Fall der Berliner Mauer und dem zweiten Weltkrieg.

Während ihrer langjährigen Journalistenkarriere beschäftigte sie sich ausführlich mit den Themenbereichen Politik, Wirtschaft, Kultur, Sport und zunehmend mit interkulturellen und inter-religösen Diskursen in Europa und in Afrika.

Im Jahre 2007 widmete sie sich schließlich zunehmend dem Schreiben. Ein Jahr später kam es zur Veröffentlichung ihres ersten Buches „From Rock to Kraut“ in dem sie ihren Umzug von Südafrika nach Trier schildert, und über ihre ersten Schritten im deutschen Alltag berichtet. Mit viel Humor beschreibt Anli Serfontein ihre Begegnungen mit deutscher Bürokratie, extremer Reinlichkeit oder auch der Weinfestkultur der Mosel-Stadt Trier.
Im September 2008 wurde das Buch von Vito von Eichborn als „Buch des Monats“ in seine BoD Edition aufgenommen und unter dem Titel „Basteln, Wandern and Putzen“ in einer zweiten Edition in Deutschland veröffentlicht - ein Novum in der BoD Edition bis dahin, da das Buch auf English verfasst wurde.

2010 wurde das Manuskript ihres zweiten Buchs „Traitor’s Daughter“ für den „Penguin Preis for African writing – Nonfiction“ nominiert. In diesem Buch setzt sich die Autorin mit ihrer eigenen Kindheit, als Mitglied einer prominenten Anti-Apartheid Famlie und ihrer Rolle als Tochter eines Veräters der burisch-nationalistsichen Ideologie, auseinander. Eine überarbeitete Version soll 2013 in Südafrika erscheinen.

Seit Ende 2011 lebt sie in Berlin.


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www.serfontein.org


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