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Wolfgang Landgraeber
Film / Funk, Journalist

Fernsehjournalist, Dokumentarfilmer, Lehrbeauftragter


Wolfgang Landgraeber gehörte von Ende der 70er bis Ende der 90er Jahre zu den bekannten investigativen Fernsehjournalisten des öffentlich-rechtlichen Fernsehens in Deutschland. Für seine Arbeit als Redakteur und Reporter bei den Magazinen MONITOR und PANORAMA und als Autor längerer Dokumentarfilme und Fernseh-dokumentationen erhielt er zahlreiche Preise auf in- und ausländischen Film- und Fernsehfestivals, darunter einen Adolf-Grimme-Preis sowie Große Preise in Oberhausen und Mannheim, Moskau und New York. Er lehrt seit 1981 regelmäßig an deutschen Filmhochschulen und Universitäten.


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Lebenslauf
1947 geboren in Zell/Mosel
1969-1973 Studium der Sozialwissenschaften an den Universitäten Bochum und München
1973-1977 Studium an der Hochschule für Fernsehen und Film München
1977-1988 Redakteur und Reporter bei ‘Monitor’
1988-1993 Redakteur und Reporter bei ‘Panorama’
Bei den Politmagazinen rund 120 Beiträge zu politischen, sozialen und ökologischen Themen, davon viele mit investigativem Gehalt, die große öffentliche Aufmerksamkeit erregen, z.B. Dioxin-Skandal 1984; Berliner Bauskandal 1986; krebserregende Substanzen in Haarwaschmitteln; Neutronenbomben in US-Arsenalen in Deutschland u.v.a.
1993-1997 Autor und Redakteur für Dokumentationen in der WDR-Programmgruppe Inland, daneben
1994-1997 Fachkommentator in den ARD-Tagesthemen
1997-2001 Leitender Redakteur für die Reportage-Reihen des WDR und der ARD
1992-2001 mehrere Monate als Gastkorrespondent in den ARD-Studios Ostberlin, Washington und Moskau
seit 2001 Leiter der Programmgruppe Gesellschaft/Dokumentation im WDR-
Programmbereich Kultur und Wissenschaft. Die Programmgruppe
produziert und koproduziert jährlich bis zu 150 Dokumentationen in
Längen von 45 bis 90 Minuten zu Themen aus Gesellschaft, populärer
Kultur, Geschichte und Zeitgeschichte sowie Natur und Wissenschaft für
die ARD und das WDR-Fernsehen.
1981-2006 Regelmäßiger Lehrauftrag an der HFF München
1991- 2012 Lehraufträge an der HFF ‘Konrad-Wolf’ Potsdam-Babelsberg sowie an den Universitäten Leipzig und Innsbruck sowie an der Internationalen Filmschule Köln; Mitglied in Filmfestivaljurys und Gremien der Filmförderung

Sept. 2012 Pensionierung beim WDR; Weiterarbeit als freier Fernsehjournalist, Filmemacher und Lehrbeauftragter

Preise/Auszeichnungen
Preis der Deutschen Filmkritik für Wohnen möchte ich hier nicht bei den Kurzfilmtagen Oberhausen 1976, Co-Autoren P. Fuchs, J. Gerner und B. Verhaag, Prädikat „Besonders wertvoll“

Großer Preis der Kurzfilmtage Oberhausen 1978, Preis der Internationalen Filmkritik (FIPRESCI) und des Volkshochschulverbandes für Nah beim Schah

Sonderpreis für den sozialpolitisch engagiertesten Film, FIPRESCI-Preis, Preis der Interfilm-Jury und des VHS-Verbandes für Fern vom Krieg bei der Internationalen Filmwoche Mannheim 1984

Friedenspreis beim Internationalen Filmfestival Moskau 1985 für Vergeben, aber nicht vergessen

Adolf-Grimme-Spezialpreis 1985 für die MONITOR-Sendung vom 21.8.1984

Josef-Drexel-Preis der Nürnberger Nachrichten 1986 für die MONITOR-Redaktion

RFFU-Medienpreis 1988 für die MONITOR-Redaktion

Goldmedaille beim New Yorker Film- und Fernsehfestival 1997 für Angst im Flugpreis inbegriffen

Nominierung zum Großen Preis beim Europäischen Fernsehfestival 1997 für Zar Boris und die Brandstifter

CIVIS-Sonderpreis 1998 zusammen mit anderen MONITOR-Autoren für Beiträge über Fremdenfeindlichkeit

Nominierung zum Banff World Television Award 2006 für die ARD-Reihe Windstärke 8

Gold Award bei den New York Festivals 2011 für Günter Wallraff : Schwarz auf Weiß

HUGO - Award 2011 und Official Selection beim Peace On Earth Award 2012 für Among the Righteous (Gesucht wird…der arabische Schindler)
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