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Angela Linders
Film / Funk

Autorin, Regisseurin, Produzentin
von Kinofilmen, internationalen sozialkritischen TV-Dokumentarfilmen und Kunstfilmen.
2013 wurde sie zu einer der beiden AG DOK-Nord Regionalvertreterinnen gewählt.

Zur Zeit: Autor-Producerin der Transmedia-Kinderplattform „Das Leben ist Jippie“ [i.A.] Eine spannende, magische, abenteuerliche und herzerwärmende Kinder-Krimiserie mit multimedialer Aufarbeitung in einer mitreißende, multikulturelle und interaktive Erlebniswelt, für Kinder im Alter von 6 bis 12 Jahre, die klassische und neue Medien zusammenführt.


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Fon: +49 5146 1431 [Büro]

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Lebenslauf
1953 geboren und aufgewachsen in den Niederlanden. Sie begann ihre Laufbahn als Journalistin und Fotografin. In ihrem ersten Foto-Video-Film für das Videozentrum der Kunststiftung Rotterdam konnte sie beide Metiers miteinander verbinden. Kurz darauf machte sie Videofilme für die Wander-Ausstellungen der Kunststiftung, die in Containern in verschiedenen Bezirken von Rotterdam gezeigt wurden. Nach ihrem Umzug nach Amsterdam schloss sie sich dem Video-Kunst-Verein “Time based Arts” an, organisierte Film- und Video-Kunst-Workshops und drehte 1976 ihren ersten TV-Dokumentarfilm über das erste Frauenhaus in den Niederlanden. Zusammen mit Nosh van der Lely machte sie in den Jahren danach weitere gesellschaftskritische Filme u. a. über Proteste gegen die Atomenergie.
Von 1977-1981 studierte sie Drehbuch und Regie an der Film- und Fernseh-Akademie in Amsterdam, während sie weiter mit der Mischung unterschiedlicher Medien experimentierte. Ein beachtenswertes Projekt war der Kinderfilm „Alleine Zuhause“ über ein Problemkind mit geschiedenen Eltern. Der Film zeigt das Mädchen, das vor seinem Puppenhaus sitzt und in nachgespielte Szenen aus seinem Leben sich selbst sowie seine Mutter als eine Art Avatar als echte Personen im Puppenhaus herumschiebt. Die Szenen wurden im “Blue Screen Studio” auf Video aufgenommen, in London auf 16mm übertragen und danach in den Hauptfilm eingefügt.
Auf der dramaturgischen Ebene experimentierte Angela Linders als Co-Autorin mit dem vermutlich ersten niederländischen Doku-Drama-Film Kinofilm „Die Zukunft von ´36” von Willem Thijssens, einer NL/B/E Koproduktion über den Spanischen Bürgerkrieg. Nachdem sie mit dem Kino-Kurzfilm „Bild einer Frau“ erfolgreich ihr Studium an der Filmakademie abgeschlossen hatte, konnte sie mit “Mara” die Premiere eines neuen Spielfilms feiern, den sie selbst geschrieben und als Regisseurin realisiert hatte. Der Film erhielt gute Kritiken und eine lobende Erwähnung beim 14. Portugiesischen Filmfestival in Figuera da Voz.
1986 bildete sie sich im Michael Chekhov Studio in New York in Regie weiter und arbeitete danach als Regisseurin zwei Jahre im Actors-Studio Amsterdam. 1990 folgte eine lange Reise durch Irland mit einem Autoren-Auftrag der ‘Netherlands-Ireland Association’ und eine Publikation der Reisegeschichte in der Zeitschrift In-Nuachta. Auf Einladung des NL-Filmfonds besuchte sie einen Drehbuchkurs von Frank Daniel. 1990 – 2000 Spezialisierung in der aus tibetischen Klöstern stammenden Theatermethode von Chögyam Trungpa Rinpoche, Mudra-Space-Awareness.
In der Zwischenzeit wurden von ihr weiterhin sozialkritische Dokumentarfilme für mehrere niederländische Fernsehsender und Channel Four in England realisiert in unterschiedlichen Funktionen als Autorin, Regisseurin, Produzentin oder Kamerafrau und es entstanden künstlerische Videofilme für Galerien. Zwei langen Spielfilm-Drehbüchern, wurde vom NL-Filmfonds gefördert.
1995 siedelte Angela Linders nach Deutschland um. Mit der Keramikerin Marianne Hau gründete sie die
Video-Keramik-Haus GbR. Unter dem Dach des Hauses wurden ein professionelles Betacam-SP-Studio, ein Keramikatelier und ein Galerie-Café vereint. Mit Kindern wurden u. a. Workshops mit Maskentheater produziert. Aus der Kooperation mit Marianne Hau gingen die Installationen “Video-Keramik-Skulpturen” hervor, welche die fließende Bewegung bildpoetischer Filme mit dem statischen Ausdruck von Keramiken in einer autonomen Skulptur verbinden.
Als Geschäftsführerin organisierte Angela Linders mehrere Ausstellungen mit Künstlern aus Deutschland, den Niederlanden und Japan und u. a. mit Fürderung vom “The Media Plus”- Programm der EU führte sie ihre Filmarbeit in der VKH Filmproduktion fort.
Es entstanden u.a. ein künstlerischer Film mit dem englischen Landart-Künstler Richard Long und dem deutschen Maler Helmut Dohrmann „Reading the World, Touching the Mind“, der im niederländischen Fernsehen (BOS) ausgestrahlt wurde, aber auch in Galerien zu sehen war und im Museum Kleve. In den Niederlanden produzierte sie des Weiteren kurze Auftragsfilme für das Internet. Im Auftrag der Robert Bosch Stiftung machte sie den Film „Die Welt wird von Menschen verändert“. Ihre lange Dokumentation „Robert Bosch, Vermächtnis eines Großindustriellen“ -in Kooperation mit der Regisseurin Birgit Schulz- wurde im August 2011 in der ARD vom SWR gesendet. Publikation der Robert Bosch Biografie von Angela Linders im Flyer und auf der Internetseite der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg.
Als Sopransaxofonistin spielt Angela Linders seit 1972 freie improvisierte Musik. In Deutschland besuchte sie Filmfinanzierungs- und Produktionsweiterbildungskurse der Nordmedia. 2002 Teilnahme an der Interaktive-Dokumentarfilmwerkstatt IDFA Amsterdam und 2009 in Berlin am Dramaturgie-Seminar für lange Dokumentarfilme von Gregor Heussen, sowie Teilnahme am Seminar Cross-Media-Produktionen der Media Campus in Hannover. 2013 wurde sie zu einer der beiden AG DOK -Nord Regionalvertreterinnen gewählt. Sie ist Mitglied im Verband der deutschen Drehbuchautoren und des Film & Medienbüros Niedersachsen.
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